Heute hatten wir einen sehr aussergewöhnlichen Trip hinter uns, der uns von Tonopah ca. 370 Meilen (knapp 600km) quer Richtung Osten durch zwei Bundesstaaten (Nevada und Utah) und zwei Zeitzonen geführt hat. Mit dem Besuch von Rachel (der E.T. Hauptstadt), der Fahrt über den Extraterrestrial Highway 375 (Ausserirdische Autobahn) und ein Fahrt über 25 Meilen Schotterpiste bis zum militärischen Sperrgebiet zur Area-51 habe ich (Alex) mir einen einen großen Wunsch erfüllt (Danke nochmals an meine tapfere Familie, die da ganze mitgemacht hat).
Wenn man in diesem Gebiet ein Highwaystück ca. 60km schnurstracks geradeaus fährt ohne ein anderes Auto zu sehen, weiss man warum man gerade hier Raketen-Test Gebiete, ausgeschilderte Tieffluggebiete für Kampfflugzeuge und hochgeheime Mitlitärsperrgebiete (u.a. Area 51) platziert hat; der Bereich dürfte. ca. so groß sein wie ganz Süddeutschland.
Etwas Muffensausen hatten wir schon, als wir vom Highway 375 auf die Schotterpiste Richtung Area-51 abgefahren sind; ich mußte es aber ganz einfach sehen. Als wir dann kurz vor der Hügelkuppe vor der Area-51 an einem Schilderwald voll recht eindeutigen Warnhinweisen angekommen sind, habe wir kurz noch den uns beobachtenden Mitlitärjeep gefilmt und sind brav wieder zurück gefahren. Wir sind uns sicher dass wir schon beim Abbiegen vom Highway 375 auf die Schotterpiste von der Satelittenüberwachung erfasst wurden 🙂
Ein großes Dankeschön an meine Kamerafrau Susanna, die bei dieser Fahrt Video-Kamera, Photo-Kamera, Navigationssysteme, Getränkezufuhr sowie zwei hungrige und fragenden Kinder betreut hat während ich gedanklich schon in der Area-51 war 🙂 ; BIST HALT DIE BESTE !!!
Unser schwarzes Agenten-Auto sah anschliessend furchtbar dreckig aus.
Die restlichen 190 Meilen ab der Area-51 bis Bryce Canyon hatten sich dann schon etwas gezogen, die schöne Landschaft (es wurde immer grüner, umso weiter man in den Osten fuhr) entschädigte aber für vieles. Um ca. 19:30 Uhr sind wir dann in Bryce-Canyon angekommen (1 Stunde +, andere Zeitzone) und die Kinder wollten noch unbedingt in den Pool/SPA, was wir dann zum Abschluss auch gemacht haben.